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Gerd Raetsch & Michaela Steidl

Gerd Raetsch & Michaela Steidl

Ausstellungsort:
Klostergarten, Klosterkeller

Gerd Raetsch & Michaela Steidl - Holzskulpturen

Beide Künstler arbeiten in der Gemeinschaftswerkstatt „HolzSchmiede Herlefeld“

Michaela Steidl, Jahrgang´67, Bildhauerin, Holzgestalterin, Malerin:

Kunst schaffen ist für mich schlicht ein Impuls zum Dialog. Die bildliche Umsetzung meiner inneren  Eindrücke in den Dialog zu stellen, immer mit der Anregung mit den „eigenen Augen“ zu sehen.
Ich habe sicherlich Hauptthemen - das Sein des Menschen und die natürliche Formensprache – aber ich habe keine „Message“. Es geht immer nur um Denk- und Gefühlsanstöße mit der Aufforderung, dass der/die Betrachter/in  eine eigene Interpretation wagt und sich selbst miteinbringt. Denn Kunst lebt vom betrachtet und interpretiert werden.

Holz ist das Material meiner ersten Wahl, aber ich bin offen für andere Materialien. Es ist die Vielfältigkeit an der mir liegt. Die Verbindung von künstlerischer Gestaltung  und Nutzgegenständen, verfolge ich seit 1995, weil Skulpturen- zumindest hierzulande- für meine Auffassung viel zu steril gehandhabt werden. Ich möchte einen Impuls schaffen, mit Kunst –im Wortsinn- in Berührung zu kommen. Die Distanz des Betrachters aufzuheben und somit auch die Distanz zu dem Inhaltlichen der jeweiligen Arbeit.

In der künstlerischen Umsetzung fühle ich mich an nichts gebunden. Ich möchte mich nicht von Lehren und Theorien leiten lassen – nur von meiner Intuition.
Die prägnanteste Aussage über mich und meine Arbeit wäre: Meine Sprache ist die Form.


Gerd Raetsch, Jahrgang ´61, Holzbildhauer, Naturphotograph

Meine Skulpturen befassen sich meist direkt mit dem Menschen, dem Mensch-Sein, was oft auch eine kritische und selbstkritische Auseinandersetzung mit der jeweiligen Thematik beinhaltet.

Manchmal tragen sie den kleinen Stich in sich, den Mensch oft braucht um das Zwiegespräch mit sich und seiner Umwelt immer wieder aufzunehmen.
Meine Werke lassen sich begreifen, im mentalen und „handgreiflichen“ Sinn.

Langsam wächst das Holz
langsam wachsen die Gedanken
langsam wächst aus dem Holz das Objekt
das zum Anfassen reizt
in Gedanken versinken
Gedanken verlieren
und gewinnen


Weitere Motive


Ort(e)