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Karl-Heinz Gollhardt

Karl-Heinz Gollhardt

Ausstellungsort: Persch’sches Haus

Karl-Heinz Gollhardt - Skulpturen

Neues aus der menschlichen Komödie                                                                               

Die hier gezeigte Ausstellung greift die von Honoré de Balzac geschriebene Romanreihe „La Comedie humaine“ auf und schreibt sie mit den Mitteln der Plastik fort. Sie gibt sich bewusst erzählerisch und taucht leichtsinnig in „Glanz und Elend“ des menschlichen Daseins ein. 

Biografisches

1950                       in Thüringen geboren

1971 – 1975           Studium Kultur – und Kunstwissenschaft

1975 – 1988           Arbeit als Kulturwissenschaftler

1988                      Karrierebruch

1888 – 1989          Hilfsarbeiter, Bildhauerassistent

seit 1990               Freiberuflicher Bildhauer

Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen:
Suhl, Meiningen, Bad Kissingen, Weimar, Halle, Magdeburg, München, Berlin, Hann. Münden,Witzenhausen, u.a.

 

Zur Arbeit

Im Mittelpunkt meiner Kunst steht die menschliche Figur, meist in ihrer Abwandlung hin zum Torso. Besonders interessiert mich deren äußere Grenze, die „Haut“ als Membrane zwischen Innerem und Äußerem, Körperlichem und Geistigem, Beschränktheit und Freiheit. Themen und Material scheinen aus einem „ewigen Zusammenhang“ herausgebrochen - für einen Moment zur Ruhe gekommen, um vielleicht schon im nächsten eine neue Konfiguration einzugehen.

Bevorzugtes Werkmaterial ist Ton, weil er das Transformatorische gut mitträgt und kaum einen „eigenen Willen“ entgegensetzt. Er ist auch äußerst „kooperativ“anderen Materialien gegenüber - Fundstücken, wie alten Balken, Blechen, Spiegeln, Käfigen, Akten, die als Zeugen für Bestand , Wandel und Vergänglichkeit in meine Gestaltideen einfließen. Ich arbeite bewusst schnell und spontan – weil ich glaube, dass das Wichtige nur für den Augenblick und nur intuitiv zu erfassen ist.


Weitere Motive


Ort(e)