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Hessischer Hof - Klampfe


Anfang der 50er Jahre, wurde der „Hessische Hof“ von Familie Günther geführt. Die Gaststätte verfügte über zwei große Räume, die mit einer Schiebetür abgeteilt werden konnten. Die kalt-warme Küche genoss guten Ruf und Fremdenzimmer boten Gästen der Stadt Herberge. Die örtlichen Vereine hielten in den Räumlichkeiten ihre Sitzungen und Versammlungen ab. In den zwei großen Gasträumen, deren heller Anstrich eine sympathische Atmosphäre verbreitete, verzierten Wandmalereien und Holzvertäfelungen die Wände. Besonderheit war ein Deckenfester im hinteren Gastraum, welches sich aus zahlreichen farbigen Glasscheiben in Bleieinfassung zusammensetzte. Eindrucksvoll gestaltete sich das prächtige Farbenspiel, wenn die Sonne durch das Deckenfenster den Raum erhellte. Aus diesem Grund nannte man den „Hessischen Hof“ auch beiläufig Glas- oder Tanzpalast.

In der 1. Etage befand sich ein weiterer Saal, in dem an Wochenenden oder zu den Stadtfesten Tanzveranstaltungen angeboten wurden. Entweder wurde mit Trompete, Klavier und Akkordeon musiziert oder man schwebte zu den Klängen einer Tanzkapelle übers Parkett.


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