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Liebfrauenkirche


Der Kirchenbau wurde um 1220 als spätromanische Basilika begonnen. Im Krieg mit den Mainzer Erzbischöfen 1232 wurde die Kirche zerrstört. Im Jahr 1404 wurde der Chor eingeweiht. Es entstand anschließend eine Hallenkirche, der Turm blieb erhalten und wurde um ein gotisches Glockengeschoss erhöht.

1479 stürzte beim Stadtbrand das Gewölbe der Kirche ein, die Nordwand wurde vollkommen zerstört und unter Rückgriff auf alte noch verwendbare Bauteile wieder errichtet.

Im 18. Jahrhundert erhielt die Kirche im Wesentlichen die heutige Gestalt. Bis 1748 entstanden das gestufte Walmdach, der Fachwerkaufbau am Südportal, der Turmumgang, die Türmerwohnung und die Turmhaube.

Im Sommer finden regelmäßig Turmführungen statt. Seit 2015 nennt sie sich „Radwegekirche“ und ist außer montags täglich geöffnet.


Künstler / Ausstellungen