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Jüdischer Friedhof


Der jüdische Friedhof in Witzenhausen befindet sich an der Einmündung der Gelster in die Werra auf dem Gebiet der „alten Burg“ und wurde vermutlich im 17. Jahrhundert angelegt. Erweitert wurde der „Todtenhof“ von der jüdischen Gemeinde Witzenhausen 1765 durch den an der Fähre gelegenen Stadtgarten.  Es lassen sich Grabsteine aus den Jahren 1680-1937 finden, der Friedhof teilt sich in einen alten Bereich und in einen neuen (Gräber des 20. Jahrhunderts).

Die jüdische Gemeinde bestand in Witzenhausen bis zum Jahr 1938 und zerbrach mit der Zerstörung der Synagoge am 8. November diesen Jahres. Lebten 1933 noch 111 jüdische Bürger in Witzenhausen sank die Zahl im Jahr 1939 auf 71, zahlreiche wurden deportiert.
Der Gedenkstein auf dem Krankenhausgelände an der Steinstraße erinnert an sie.

Im Anschluss an den Familiengottesdienst auf dem Marktplatz wird am Sonntag, den 9. September auf dem Jüdischen Friedhof eine Lesung von Dekanin Ulrike Laakmann stattfinden, untermalt mit Klezmer-Musik von Captain Klez (Aalder Schenk). 


Künstler / Ausstellungen