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Stubenstraße 1


In der Stubenstraße haben sich einmal die Badehäuser der Stadt befunden. Leider ist der Bereich 1809 beim Stadtbrand komplett dem Erdboden gleichgemacht worden. So ist über die Funktion und das Aussehen in die Zeit vor dem Brand nicht viel bekannt. Wie auf einem Witzenhäuser Stadtplan von 1742 zu sehen ist, bestand die ursprüngliche Bebauung aus zwei Gebäuden mit einer Hofeinfahrt. Beim Wiederaufbau 1809 hat man den Sandsteinsockel wieder hergestellt und die Hofeinfahrt mit überbaut. Dies ist heute noch erkennbar, da in diesem Bereich der Sockel nur aus Putz besteht und an den Sandstein angeglichen wurde. Im unteren Teil befanden sich Stallungen und ein vermutlich ein Pferdemetzger. Im oberen Bereich entstand die „Joseph'sche Cigarrenfabrik“. Die hohen Räume mit den Kappendecken zeigen ein Bild davon. Das 1. Geschoss im oberen Gebäudeteil verfügt über eine Belleetage als Wohnung für den Fabrikanten mit entsprechenden hohen Räumen. Nach der Blütezeit der Tabakverarbeitung übernahm Arthur Stolze das Haus und gründete eine Farbenhandlung. Bei den Bauuntersuchungen wurde ein Werbeschild aus den 50ger Jahren gefunden.
Das Erdgeschoss wird jetzt saniert und dabei soll die optische Verbindung zur Stubengasse wieder hergestellt werden.

Catering in der Stubenstraße:

  • Buchweizenwaffeln mit Käse
  • Weizenwaffeln mit Spinat
  • Kalte Apfelsuppe von der Nüsseburg mit Curry und frischem Brot
  • Wein, Wasser

 

 


Künstler / Ausstellungen